Sozialdemokratische Partei Deutschlands |
|
| Kurze Geschichte von Planegg Planegg
von "Plan+Eck".
Planeck - der ursprüngliche Sinn unseres Ortsnamens kommt von einer ebenen Fläche
am Eck (der Biegung) der Würm. Im Laufe der Zeit entstand die heutige Schreibweise
Planegg. Planegg war über 400 Jahre lang eine Hofmark. Hofmarken waren geistliche oder weltliche Grundherrschaftsbezirke mit eigener Niedergerichtsbarkeit. Weitere Hofmarksfamilien waren die Familien Lung (1472 - 1613), Karl von Villinger (1613 - 1616), Freiherren von Hörwarth (1616 - 1732), Freiherren von Ruffin (1732 - 1817) und die Grafen von Thürheim (1817 - 1825). 1825 kam die Hofmark an die Familie von Hirsch. Im Jahre 1848 wurden in Bayern die Sonderrechte der Hofmarksherren aufgehoben, der ansehnliche Grundbesitz verblieb jedoch den Grundherren. Von 1832 an sind die Namen der Planegger Bürgermeister bekannt. Sie standen einer Bevölkerung vor, die von 425 Einwohnern im Jahre 1849 auf heutige 10.500 angewachsen ist. Martinsried:
Die Rodungsinsel )war ein Gründungsgut des Klosters Dietramszell (1102 gegründet).
Eine Kirche oder vermutlich eine Kapelle wurde 1180 mit "St. Martin in Ried"
ermals erwähnt. Wegen Baufälligkeit wurde sie 1679 bis 1700 unter Vikar Jakob
Lenz durch einen Neubau ersetzt. 1845-46 wurde sie erweitert und mit einem neuen
Turm versehen. Außer Renovierungsveränderungen ist die St. Martins Kirche bis
heute so erhalten geblieben. Kreuzwinkel: Zu den Landwirten, Handwerkern und Beschäftigten in Landwirtschaft und Brauerei gesellten sich mit der Verkehrserschließung durch die Errichtung der Eisenbahnlinie München-Starnberg im Jahre 1854 auch Eisenbahnbedienstete dazu, denn Planegg war auch ein Güterbahnhof. Die Eisenbahnverbindung förderte den Zuzug von Bürgern, die in der Nähe von München und doch im Grünen wohnen wollten. In dieser Zeit entstand auch dieser Ortsteil an der Bahnlinie. Maria Eich: Das Gnadenbild der Wallfahrt, ein tönernes Muttergottesbild, wurde1710 von den Brüdern Thallmayr in die Höhlung eines alten Eichenbaumes gestellt. Nach erster Erhörung wurde 1733 ein Betschemel angebracht. 1734 errichtete Georg Wastian, Schwaiger zu Planegg auf Bitten seines kranken Töchterchens eine Holzkapelle um das Marienbild. 1744 wurde sie durch einen Steinbau ersetzt. Im Jahre 1775 rettete sich ein gehetzter Hirsch an die Kapelle, worauf er auf Geheiß des Kurfürsten Max III. von den Jägern verschont wurde. Nachdem der Pilgerstrom immer mehr zunahm, wurden 1780 ein Freialtar an der Westseite, zwei Seitenkapellen und ein Jahr später zwei Seitenaltäre errichtet. 1849 entstand an der Ostseite der Kapelle der neugotische Freialtar. Dieser sowie der neugotische Turm wurden 1932 nach den Plänen von Architekt Michael Steinbrecher neu gestaltet und damit der Kapelle das heutige Aussehen verliehen. Da man die Kapelle nicht verändern wollte, entstand an ihrer Westseite ein notwendiger neuer Kirchenbau, welcher 1967 erweitert wurde. Steinkirchen: Zum ersten Mal wird Steinkirchen als Filialkirche mit Begräbnisstätte der Pfarrei Puchheim 1315 erwähnt. Der alte Friedhof wurde 1927 aufgelassen, noch steht der alte Mesnerhof, aber das benachbarte Sägewerk hat seinen Betrieb eingestellt. Östlich davon ist ein ausgedehntes Gewerbegebiet entstanden. Text: Monika Schulz |
|
|
Gemeinde Planegg Pasinger
Str. 8
Planegg
hat 24 ehrenamtliche GemeinderätInnen. davon | |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | |